Während der letzten Wochen war ich immer mal wieder im Garten und habe gejätet, die Beete aufs Säen und Anpflanzen vorbereitet. Nicht das Unkraut soll den Platz, die Sonne, den Regen und die Nährstoffe erhalten, sondern meine Blumen und mein Gemüse.
Mit den Händen habe ich begonnen an den Unkräutern zu ziehen - einige kamen sehr leicht heraus, die Wurzeln waren noch ganz klein oder sehr oberflächlich. Bei andern musste ich eine kleinen Hacke oder Schaufel zu Hilfe nehmen. Einige Unkräuter hatten lange Wurzeln, an denen ich ganz sorgfältig ziehen und die Erde darum lockern, damit sie nicht abbrachen und dann munter weiter wachsen konnten. All das Pflanzenmaterial habe ich dann auf meinen Komposthaufen gebracht, wo es im nächsten Jahr gute und fruchtbare Erde für neue Pflanzen bringt.
Und so sehe ich die Arbeit mit EFT - erst erkenne ich, manchmal durch sorgfältiges fragen, was den ,Unkraut‘, also störend ist. Die Dinge die gerade an der Oberfläche liegen, sind oft recht effizient bereinigt und legen aber auch tiefer liegende schon länger anhaltende Probleme frei. Manche dieser Probleme, seien sie auf körperlicher, seelischer oder mentaler Ebene, haben ,tiefe Wurzeln‘ und wollen mit Sorgfalt und Umsicht angegangen werden. Quasi Millimeter für Millimeter gehen wir den Wahrnehmungen, Gefühlen, Bildern und Gedanken nach, decken sie auf und transformieren sie. Das ,Unkraut‘: die Angst, der Schmerz, das Unbehagen machen Platz für die schönen Blumen, das gesunde Gemüse: Freude, Liebe, Dankbarkeit, Kreativität, finden von Lösungen, die bei uns allen da sind und nur darauf warten zu blühen.
Die Begebenheiten der letzten Wochen und Monate haben wohl in uns allen eine Vielfalt von Emotionen ausgelöst; von Schrecken, Hilflosigkeit, Überforderung zu Angst, Unbehagen und auch Wut. Sie lähmen uns oft und wir sehen keine Möglichkeiten etwas zu tun. Das folgenden Skript kann helfen Unbehagen, Hilflosigkeit und Überforderung zu lösen und Raum schaffen für kreative und oft überraschende Handlungsmöglichkeiten.
Skript
HK: (Handkante) Auch wenn mich so elend fühle, wenn ich an z.B. Japan, Fukushima, die menschliche Situation im Mittleren Osten denke, akzeptiere ich mich voll und ganz, so wie ich bin.
Auch wenn ich mich all dem gegenüber so hilflos fühle, nehme ich mich an, so wie ich
bin.
Auch wenn ich wütend bin auf die Leute, die so viel Elend verursachen, akzeptiere und liebe ich mich, mit all diesen Gefühlen.
AB: all dieses Elend
SA: ich fühle mich so elend
UA: soviel Leid und Schrecken
UN: ich fühle mich so hilflos
KI: wenn ich nur etwas tun könnte
SB: diese armen Menschen
LB: ich bin auch so wütend
UA: all dieses Elend
KP: und ich kann nichts tun
Und noch eine Runde:
AB: so hilflos
SA: ich weiss gar nicht was tun
UA: dieses Unbehagen
UN: und mir geht‘s ja gut
KI: wie könnte ich helfen?
SB: ich kann mein Herz öffnen
LB: .......und Liebe senden
UA: ja, das kann ich tun
KP: aber das hilft doch nichts.........
Noch eine dritte Runde:
AB: vielleicht doch
SA: wir sind ja alle verbunden
UA: ich erlaube meinem Herzen gross und weit zu werden
UN: und all diesen Menschen Liebe und Wohlwollen zu senden
KI: das fühlt sich gut an
SB: wenigstens etwas, das ich tun kann
LB: und wer weiss, vielleicht kommen mir noch andere Möglichkeiten in den Sinn
UA: jetzt da ich ruhiger bin
KP: und mein Herz wieder weit und offen ist.....
Nimm (oder nehmen Sie) einen tiefen Atemzug, atme langsam aus und erlaube noch ein paar Minuten des Stillseins.
.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 11. April 2011
vielen Dank liebe Christina für deine Ermutigung in diesem ganzen Geschehen wo wir doch auf der einen Seite so machtlos sind auf der anderen Seite aber doch wie du oben beschrieben hast unseren Anteil leisten können.
Nochmals vielen herzlichen Dank
Marlies
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Christina Hurst-Prager
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.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) am 13. April 2011
Vielen Dank Christina für Deine wertvolle Mitteilungen und Gedanken.